Haßfurt. Ob Vermisstensuche im Wald, Unwettereinsatz oder Sanitätsdienst bei Großveranstaltungen – überall dort, wo herkömmliche Einsatzfahrzeuge an ihre Grenzen stoßen, soll das Bayerische Rote Kreuz im Landkreis Haßberge künftig schneller helfen können.
Mit einem geländegängigen Utility Task Vehicle (UTV) und zwei Quads hat der BRK-Kreisverband seine Einsatzflotte erweitert.
Die drei Fahrzeuge sind speziell für schwieriges Gelände ausgelegt und kommen künftig unter anderem bei Suchaktionen, Wald- und Flächenlagen sowie Großveranstaltungen zum Einsatz. Sie dienen nicht dem Patiententransport, sondern bringen Einsatzkräfte und Material schnell an Orte, die mit normalen Fahrzeugen nur schwer erreichbar sind. Stationiert sind die Fahrzeuge in den Bereitschaften Knetzgau und Ebern.
Nach Angaben des BRK wurden rund 70.000 Euro in die Anschaffung investiert. Ein Großteil des Ausbaus erfolgte durch ehrenamtliche Helfer in Eigenregie, wodurch gegenüber einem professionellen Ausbau mehr als die Hälfte der Kosten eingespart werden konnte. Finanziert wurde das UTV unter anderem durch Spenden aus dem Weihnachtsmailing des Kreisverbandes.
Künftig sollen die neuen Fahrzeuge fest in die Alarmierungsstrukturen eingebunden werden und so den Katastrophenschutz und die sanitätsdienstliche Versorgung im Landkreis ergänzen.
Im Bild: Drei neue Geländefahrzeuge verstärken die BRK-Bereitschaften in Knetzgau und Ebern. Mit dabei sind (von links) Stefan Funck, Steffi Koch, Carina Küfner, Kai Niedermeyer, Fabian Weber und Selina Sonnefeld. Foto: Michael Will




