Haßfurt. Was tun, wenn ein Mitschüler plötzlich bewusstlos wird oder sich schwer verletzt? Für die Schulsanitäter im Landkreis Haßberge sind solche Situationen keine bloße Theorie.
Sie sind an ihren Schulen die ersten Ansprechpartner bei medizinischen Notfällen und leisten wichtige Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst eintrifft.
Rund 35 Schulsanitäter aus den Realschulen Ebern, Eltmann und Hofheim sowie dem Gymnasium Ebern hatten kürzlich die Gelegenheit, ihre Kenntnisse bei einem Aktionstag an den Haßberg-Kliniken in Haßfurt zu vertiefen.
Dabei durften die Jugendlichen nicht nur einen Rettungswagen samt medizinischer Ausstattung genauer unter die Lupe nehmen, sondern auch einen Blick in die Notaufnahme und den Schockraum werfen. Dort erfuhren sie, wie Schwerverletzte versorgt werden und welche Abläufe bei einem medizinischen Notfall entscheidend sind.
Vor allem aber war Mitmachen angesagt. An verschiedenen Stationen übten die Schülerinnen und Schüler das richtige Anlegen von Verbänden, die stabile Seitenlage sowie die Wiederbelebung bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Realistisch dargestellte Verletzungen sorgten dabei für möglichst praxisnahe Bedingungen.
Der Aktionstag bot den Jugendlichen außerdem die Möglichkeit, sich mit Fachkräften aus Rettungsdienst und Klinik auszutauschen. Insgesamt gibt es im Landkreis Haßberge derzeit an elf Schulen einen Schulsanitätsdienst. Die dort engagierten Jugendlichen übernehmen Verantwortung und können mit ihrem Wissen im Ernstfall entscheidende Hilfe leisten.
Rund 35 Schulsanitäter aus den Realschulen Ebern, Eltmann und Hofheim sowie dem Gymnasium Ebern erhielten bei einem Aktionstag des BRK und der Haßberg-Kliniken spannende Einblicke in die Arbeit von Rettungsdienst und Notaufnahme. Foto: Simone Gilley/BRK



