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Daniela Lang, Bürgermeisterkandidatin für die Gemeinde Wonfurt, im Gespräch – „Gemeinsam handeln mit Herz und Verstand“

29. August 2025

Wonfurt. In der Gemeinde Wonfurt mit den Ortsteilen Steinsfeld und Dampfach stehen am 21. September Neuwahlen zum Bürgermeisteramt an.

Nachdem Amtsinhaber Holger Baunacher aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten ist, bewerben sich derzeit zwei Kandidaten um das Amt des Gemeindeoberhaupts – darunter Daniela Lang aus Dampfach, die als parteilose Bewerberin von der „Gemeinsamen Dampfacher Liste“ unterstützt wird. Auch Andreas Scheuring tritt als Kandidat der CSU zur Wahl an. In der heutigen Ausgabe stellen wir Daniela Lang im Interview vor.

„Ja, ich will“ – Frau Lang, warum bewerben Sie sich um das Bürgermeisteramt in Wonfurt?

Daniela Lang: Die Entscheidung ist in mir gewachsen – durch meine Tätigkeit als Vertretung von Bürgermeister Holger Baunacher. Seit August 2024 führe ich die Amtsgeschäfte der Gemeinde Wonfurt und habe dabei gemerkt: Das ist mehr als ein Ehrenamt für mich. Ich möchte mich weiterhin mit ganzer Kraft für unsere Gemeinde einsetzen – für alle Ortsteile, für Jung und Alt, für unsere Vereine, für das Miteinander.

Sie führen das Amt bereits seit einem Jahr aus. Was konnten Sie in dieser Zeit bewegen?

Daniela Lang: Es war eine intensive, aber sehr erfüllende Zeit. Wir haben viele Projekte angeschoben oder weitergeführt: Den Mehrgenerationenplatz in Steinsfeld, den Friedhof in Wonfurt, den Anbau des Feuerwehrhauses in Dampfach, Breitbandausbau in Steinsfeld und Wonfurt – um nur einige zu nennen. Ich bin in alle laufenden Projekte eingearbeitet und kann sie nahtlos weiterführen. Genau das ist ein Vorteil, den ich mitbringe – ich weiß, was läuft, wo es hakt, und mit wem man anpacken kann.

Was hebt Sie Ihrer Meinung nach von anderen Bewerbern ab?

Daniela Lang: Ich habe nicht nur die fachliche Kompetenz durch die Arbeit in der Verwaltung aufgebaut, sondern auch gezeigt, dass ich das Amt tatsächlich führen kann. Ich habe bewiesen, dass ich in der Lage bin, Entscheidungen zu treffen, Prozesse anzustoßen und dabei immer das Wohl der Menschen im Blick zu behalten. Dabei kann ich mich auf ein hervorragendes Verwaltungsteam verlassen. Wir arbeiten konstruktiv und mit großer Motivation zusammen – das ist Gold wert.

Vor Kurzem sagte die stellvertretende Landrätin Birgit Bayer: „Daniela, du kannst Bürgermeisterin.“ Wie haben Sie das aufgenommen?

Daniela Lang: Das hat mich sehr gefreut – nicht nur, weil es eine öffentliche Anerkennung ist, sondern weil es von einer erfahrenen Kommunalpolitikerin kommt. Birgit Bayer hat gesehen, dass ich nicht einfach nur verwaltet, sondern gestaltet habe. Dass ich Altlasten angegangen und neue Projekte angestoßen habe. Und dass ich für die Bürgerinnen und Bürger da bin. Solche Worte sind Bestätigung und Ansporn zugleich.

Was ist Ihnen als Bürgermeisterin besonders wichtig?

Daniela Lang: Ehrliche Bürgernähe. Das ist kein Schlagwort für mich, sondern gelebte Haltung. Ich will eine offene Tür haben, aber auch offene Ohren. Die Menschen sollen wissen: Ihre Anliegen zählen. Es geht mir um Transparenz, Verlässlichkeit und Zusammenarbeit – auch über politische Lager hinweg. Ich wünsche mir ein Miteinander, bei dem alle Ortsteile einbezogen werden – Wonfurt, Steinsfeld und Dampfach gemeinsam.

Was möchten Sie konkret in der nächsten Amtszeit umsetzen, wenn Sie gewählt werden?

Daniela Lang: Ich möchte laufende Bauprojekte wie Kindergarten, TSV-Turnhalle, Friedhöfe und Breitbandausbau unter strenger Kostenkontrolle weiterführen. Gleichzeitig möchte ich das Vereinsleben stärken und das Ehrenamt fördern – denn dort entsteht Gemeinschaft. Und ich will neue Impulse im Bereich erneuerbare Energien setzen – damit wir als Gemeinde auch unseren Beitrag zur Energiewende leisten. Wichtig ist mir auch, Ansprechpartnerin für alle zu sein – jederzeit.

Frau Lang, vielen Dank für das Gespräch.
Hinweis: Die Redaktion steht auch anderen Kandidatinnen und Kandidaten offen, die sich im Rahmen der Bürgermeisterwahlen vorstellen möchten.

 
Bild: Daniela Lang führt seit einem Jahr die Gemeinde als Bürgermeisterin an, nachdem Holger Baunacher aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten musste. Im September möchte die 42jährige nun zur Bürgermeisterin von Wonfurt gewählt werden. Foto: privat/p>

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