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Mit voller Rückendeckung: Daniela Lang kandidiert für Wonfurt

18. Juli 2025

Wonfurt. Rund 1.500 Wahlberechtigte aus Wonfurt, Dampfach und Steinsfeld dürfen am 21. September nach dem Rücktritt von Bürgermeister Holger Baunacher ihr neues Gemeindeoberhaupt wählen.

Jetzt hat auch Daniela Lang aus Dampfach ihren Hut in den Ring geworfen. Die zweite Bürgermeisterin führt seit der Erkrankung ihres Vorgängers im August 2024 die Amtsgeschäfte der Gemeinde Wonfurt.

Das Dampfacher DJK-Sportheim war am Donnerstagabend voll bis auf den letzten Platz. Unter der Menschenmenge befanden sich neben vielen Gästen 65 Wahlberechtige, die in einem der drei Dörfer ihren Wohnsitz haben und nicht bereits bei einer anderen Nominierung eines Bürgermeisterkandidaten teilgenommen hatten. Das Votum, das Rauhenebrachs Bürgermeister Matthias Bäuerlein als Versammlungsleiter verkündete, war eindeutig: Alle 65 Stimmberechtigten sprachen sich für Daniela Lang als Bürgermeisterkandidatin der Gemeinsamen Dampfacher Liste (GDL) aus. Alle Stimmzettel waren gültig, Gegenstimmen oder Enthaltungen gab es keine.

Daniela Lang zeigte sich glücklich und überwältigt von der hundertprozentigen Zustimmung. „Willst Du Dir das wirklich antun?“, wurde die Dampfacherin nach ihren Worten in den letzten Wochen oft gefragt. „Ja, ich will“, war stets ihre Antwort, denn zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern und dem Gemeinderat möchte sie die Zukunft gestalten, auch wenn die Rahmenbedingungen manchmal in eine ungewisse Zukunft blicken lassen. „Als starke Gemeinschaft die zusammenhält, können wir viel für unsere Gemeinde bewirken“, sagte Lang. Durch ihre Eltern wurde sie geprägt und hat seit ihrer Kindheit von ihrem Vater und ihrer Mutter gelernt, dass man gemeinsam viel erreichen kann. Das möchte die Bürgermeisterkandidatin nun weiterhin vertiefen.

Die 42-Jährige Familienmutter, die als Erzieherin im Kindergarten in Donnersdorf arbeitet, wurde bei der Kommunalwahl im Jahr 2020 mit dem zweitbesten Stimmenergebnis der Kandidaten und Kandidatinnen der Gemeinsamen Dampfacher Liste erstmals in den Gemeinderat gewählt. Bald ging es danach steil aufwärts. Nach dem Rücktritt von Bernd Riedlmeier (GDL) wurde Lang im September 2022 zur dritten Bürgermeisterin gewählt. Gerade mal knapp acht Monate später „beerbte“ sie Rudolf Weidenbacher (SPD) und nahm dessen Posten als zweite Bürgermeisterin nach der Wahl durch den Gemeinderat im Mai 2023 dankend an. Weidenbacher war es auch, der in der Nominierungsversammlung Daniela Lang als Bürgermeisterkandidatin formell vorschlug.

„Daniela, Du kannst Bürgermeisterin“, attestierte auch Kreisrätin und stellvertretende Landrätin Birgit Bayer aus Humprechtshausen, die der Versammlung als Vorsitzende der Wählergemeinschaft Haßberge beiwohnte. Laut Bayers Worten habe Lang während der nun fast einjährigen Vertretungszeit als amtierende Bürgermeisterin weit aus mehr gemacht als üblich. Sie habe „Altlasten“ angepackt und neue Projekte angestoßen. Ebenso habe Lang stets ihr „Ohr am Menschen“. Auch Bürgermeister Matthias Bäuerlein, der als Kreisvorsitzender der Freien Wähler anwesend war, bescheinigte Lang, dass sie „in der Riege der Bürgermeister gut angekommen sei“.

Bereits im Februar diesen Jahres wurde Andreas Scheuring als Wonfurter Bürgermeisterkandidat nominiert. Allerdings damals noch für die Kommunalwahl im Jahr 2026, weil zu diesem Zeitpunkt der Rücktritt Baunachers noch nicht abzusehen war. Nachdem nun der vorgezogenen Wahltermin am 21. September feststeht, muss die CSU eine nochmalige Nominierungsversammlung anberaumen. Laut Scheuring soll diese am Sonntag, 27. Juli, stattfinden.

 

 

Im Bild: Rauhenebrachs Bürgermeister Matthias Bäuerlein als Kreisvorsitzender der Freien Wähler und die Vorsitzende der Wählergemeinschaft Haßberge, Birgit Bayer, gratulierten Daniela Lang (Mitte) zur Nominierung als Wonfurter Bürgermeisterkandidatin. Foto + Text: Christian Licha

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