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Fast 1.200 Bürger beteiligen sich an der Aktion Stadtradeln 2026 – 190.420 Kilometer für Klimaschutz und Gesundheit

31. Juli 2026

Haßberge. Drei Wochen lang hieß es im Landkreis Haßberge wieder: öfter aufs Fahrrad steigen und das Auto stehen lassen.

Vom 22. Juni bis 12. Juli beteiligte sich der Landkreis bereits zum sechsten Mal an der bundesweiten Aktion STADTRADELN des Klima-Bündnisses. Insgesamt 1.181 Bürgerinnen und Bürger nahmen teil und legten gemeinsam 190.420 Kilometer zurück. Pro Kopf entspricht dies einer durchschnittlichen Strecke von 161 Kilometern.

Nach Berechnungen der Veranstalter konnten durch die geradelten Kilometer im Vergleich zu entsprechenden Autofahrten rund 31 Tonnen Kohlendioxid vermieden werden. Neben dem Klimaschutz soll die Aktion auch dazu beitragen, Bewegung stärker in den Alltag zu integrieren und damit die Gesundheit der Teilnehmer zu fördern.

Besonders ausdauernd zeigte sich Jürgen Janicek vom Team des Friedrich-Rückert-Gymnasiums Ebern. Mit 1.839 Kilometern sicherte er sich den ersten Platz in der Einzelwertung. Auf Rang zwei folgte Jan Stoll vom Team der Polizei Haßfurt mit 1.660 Kilometern. Sein Teamkollege Karl-Heinz Schmit erreichte mit 1.503 Kilometern den dritten Platz.

Auch in der Mannschaftswertung spielten die Schulen des Landkreises eine wichtige Rolle. Den ersten Platz belegte das Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt. Die 348 Teilnehmer des Teams brachten es gemeinsam auf 62.790 Kilometer. Das Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern folgte mit 17.269 Kilometern, die von 74 Radelnden gesammelt wurden. Auf dem dritten Platz landete die Franz-Ludwig-von-Erthal-Schule, das Sonderpädagogische Förderzentrum Haßfurt. Dort legten 198 Teilnehmer insgesamt 14.982 Kilometer zurück. Mit 348 aktiven Radelnden stellte das Regiomontanus-Gymnasium zugleich das größte Team der diesjährigen Aktion.

Parallel zum STADTRADELN wurde erneut der Schulradelwettbewerb ausgetragen. Dabei ging es nicht nur um möglichst viele Kilometer, sondern auch um einen guten Zweck. Dank der Unterstützung der Sparkasse Schweinfurt-Haßberge, der ELSO Elbe GmbH & Co. KG sowie der ESN Deutsche Tischtennis Technologie GmbH standen insgesamt 2.500 Euro Preisgeld zur Verfügung.

Das Geld wurde zu gleichen Teilen an drei Schulen vergeben. Das Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt gewann in der Kategorie „Meiste Kilometer gesamt“. Das Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern erzielte die meisten Kilometer pro Teilnehmer. Die Franz-Ludwig-von-Erthal-Schule überzeugte mit der höchsten Beteiligung im Verhältnis zur Größe der Schule.

Jede der drei Gewinnerschulen erhält 833,33 Euro. Zwei Drittel davon werden für einen selbst gewählten wohltätigen Zweck gespendet. Der verbleibende Betrag kann für Anschaffungen verwendet werden, die den Schülerinnen und Schülern zugutekommen.

Landrat Michael Ziegler zeigte sich bei der Preisverleihung beeindruckt vom Einsatz der Schulen. „Ich bin begeistert zu sehen, wie aktiv unsere Schulen waren und wie viele Schülerinnen, Schüler sowie Familienangehörige und Lehrkräfte motiviert werden konnten“, sagte Ziegler. Besonders erfreulich sei, dass die Preisgelder nicht nur den Schulen selbst, sondern auch unterschiedlichen gemeinnützigen Projekten zugutekämen.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich Klimaschutz, Bewegung und Gemeinschaft gut miteinander verbinden lassen. Gleichzeitig bewiesen die Teilnehmer, dass auch viele kleine Alltagsfahrten in der Summe eine beachtliche Wirkung entfalten können.

Im Bild: Zeitgleich zum STADTRADELN fand ein Schulwettbewerb statt, bei dem die Schulen aus dem Landkreis für einen guten Zweck gegeneinander antraten. Unser Bild zeigt die Preisübergabe mit Landrat Wilhelm Schneider und STADTRADEL-Koordinator Benjamin Hermann sowie  Vertreter der Schulen und Sponsoren sowie Schulamt und Klimamanagement. Foto: Vera Ksinski/LRA

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