Haßberge. Äpfel und Birnen leuchten derzeit wieder an vielen Bäumen in Hausgärten und auf Streuobstwiesen.
Doch längst nicht überall wird das Obst auch geerntet. Damit möglichst wenig davon ungenutzt am Boden landet, startet im Landkreis Haßberge erneut die Aktion „Ernten erlaubt“.
Die Kreisfachberatung für Gartenbau und Landespflege am Landratsamt Haßberge organisiert die Initiative gemeinsam mit dem BUND Naturschutz Ebern, verschiedenen Gemeinden und den Allianzen. Obstbäume, deren Früchte kostenlos geerntet werden dürfen, sind dabei mit einem gelben Band gekennzeichnet.
Auch private Grundstücksbesitzer können sich beteiligen und ihre Bäume entsprechend markieren. Die gelben Papierbänder sind kostenlos bei der Kreisfachberatung in Haßfurt, der Gemeinde-Allianz Hofheimer Land, der Allianz Main-Hassberge sowie in den Bauhöfen der teilnehmenden Gemeinden erhältlich.
Für Bäume auf nicht frei zugänglichen Grundstücken wird zudem wieder eine Streuobstbörse angeboten. Interessenten können sich unter Telefon 09521/942621 melden.
Begleitend zur Aktion findet am 26. September in Hohnhausen eine Streuobstexkursion statt. Am 11. Oktober lädt der BUND Naturschutz mit Unterstützung der Kreisfachberatung von 10 bis 17 Uhr zum Apfelfest auf den Marktplatz in Ebern ein. Dort gibt es unter anderem eine große Obstsortenausstellung und die Möglichkeit, mitgebrachtes Obst von einem Pomologen bestimmen zu lassen. Weitere Informationen unter www.gartenbauvereine-hassberge.de.
IM BILD: Kreisfachberater Guntram Ulsamer und BN-Geschäftsführer Harald Amon machen auf die Aktion „Gelbes Band – Ernten erlaubt!“ aufmerksam. Foto: Fabian Klemm/LRA




