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Rund 200 BRK-Einsätze während der Hitzewelle

3. Juli 2026

Haßbergkreis. Die Hitzewelle am vergangenen Wochenende hat im Landkreis Haßberge auch den Rettungsdienst stark gefordert.

Nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes wurden von Freitag, 26. Juni, 0 Uhr, bis Montag, 29. Juni, 16 Uhr, rund 200 Einsätze abgewickelt. Darunter waren Notfalleinsätze, Notarzteinsätze und Krankentransporte.

Die tatsächliche Zahl dürfte laut BRK noch etwas höher liegen, da vereinzelt auch Rettungswagen aus benachbarten Landkreisen wie Coburg, Lichtenfels oder Schweinfurt Einsätze im Landkreis übernommen haben. Am einsatzreichsten war der Freitag mit rund 60 Einsätzen, gefolgt vom Samstag mit rund 50. Am Sonntag sowie am Montag bis 16 Uhr wurden jeweils etwa 40 Einsätze gezählt.

Neben üblichen Notfällen wie Stürzen, Verletzungen, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder neurologischen Notfällen fiel laut BRK eine erhöhte Zahl hitzebedingter Einsätze auf. Dazu zählten unter anderem Kreislaufprobleme, Kollaps, Sonnenstich und Flüssigkeitsverlust durch starkes Schwitzen.

Betroffen waren nach Angaben des BRK Menschen aller Altersgruppen – vom Jugendlichen bis zu hochbetagten Senioren. Besonders anfällig seien jedoch ältere Menschen sowie Personen mit Vorerkrankungen, etwa im Herz-Kreislauf- oder Lungenbereich. Hinzu komme, dass viele ältere Menschen zu wenig trinken, was bei außergewöhnlich hohen Temperaturen ein zusätzliches Risiko darstelle.

Ein Teil der Patientinnen und Patienten konnte vor Ort versorgt werden, viele mussten nach der Erstversorgung durch Rettungsdienst oder Notarzt zur weiteren Behandlung in Kliniken gebracht werden.

Viel zu tun hatten die Rettungskräfte des BRK am vergangenen Wochenende. Mehr als 200 Einsätze wurden verzeichnet. Symbolfoto: Michael WIll

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