Allgemein Haßfurt

Ein Heimspiel für Jonas Göbel mit „Visions in Sound“

11. September 2026

Haßfurt. Seine musikalischen Wurzeln liegen in Haßfurt. Genau dorthin kehrt Jonas Göbel am Sonntag, 20. September, für eines seiner seltenen Konzerte zurück.

Um 18 Uhr präsentiert der 1988 in Haßfurt geborene Pianist, Schlagzeuger und Komponist in der Stadthalle sein Programm „Visions in Sound“. Im Vorfeld hat sich Steffi Schleicher vom Kulturamt Haßfurt mit dem Musiker über seinen Werdegang und seine Leidenschaft für Filmmusik unterhalten.

Göbels musikalischer Weg begann bereits im Alter von sechs Jahren mit Klavierunterricht. Einige Jahre später entdeckte er auch das Schlagzeug für sich. Früh folgten Erfolge bei „Jugend musiziert“, später führte ihn sein Studium nach Würzburg und München. Heute ist Göbel selbst als Lehrer für Klavier, Schlagzeug und Komposition tätig.

Einen besonderen Stellenwert hat für ihn die Filmmusik. Vor allem der Film „The Last Samurai“ habe ihn nachhaltig beeindruckt. 2016 wurde Göbel beim Filmtonart Award des Bayerischen Rundfunks für seine Musik zu „Tatort – Kartenhaus“ ausgezeichnet. 2018 erhielt er in Los Angeles einen Platinum Award für die Filmmusik zu „Meer bei Nacht“. Zuletzt wurde seine Musik zum Film „Obolus“ 2025 erneut in Los Angeles prämiert.

Trotz dieser Erfolge ist Göbel seiner Heimat eng verbunden geblieben. Viele Menschen im Landkreis kennen ihn vor allem als Musiklehrer. Umso besonderer ist der Auftritt in der Haßfurter Stadthalle.

Bei „Visions in Sound“ bringt Göbel seine Filmmusik auf die Bühne und verbindet sie mit Ausschnitten aus den jeweiligen Filmen. Dabei wechselt er zwischen Flügel, Schlagzeug und Marimbaphon. Und das dort, wo seine musikalische Geschichte einst begonnen hat: in Haßfurt.

 

Foto: Sina Göbel

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